Interkulturelles Verwaltungshandeln: Handreichung im Rahmen des veris-Projekts erschienen

01.02.2014

Interkulturelle Öffnung ist im Einwanderungsland Deutschland seit Längerem ein Thema in den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen. Ein Beispiel dafür sind öffentliche Verwaltungen. Sie stellen sich auf die Vielfalt in ihrem Einzugsbereich ein.

Gezielt vorangetrieben wird die Öffnung zum Beispiel durch das Projekt veris, in dem das DGB Bildungswerk Bund mit den Partnerkommunen Stadt Kassel, Kreis Lippe, Stadt Waldkirch zusammenarbeitet. Im Rahmen dieses Projekts ist vor Kurzem die Handreichung „Interkulturelle Kommunikation in Verwaltungen“ erschienen. Darin wird ein Blick auf interkulturelles Verwaltungshandeln aus unterschiedlichen Perspektiven geworfen. Eine Wissenschaftlerin kommt ebenso zu Wort wie ein leitender Angestellter aus einer Verwaltung. Berichte aus der Praxis zeigen, wie Beschäftigte im beruflichen Alltag mit interkultureller Vielfalt umgehen, wobei sie auch reflektieren, wie ihnen die Trainings, die sie absolviert haben, dabei nützlich sind. Vorgestellt wird auch, wie die Trainings ablaufen und welche Ziele dabei verfolgt werden.

Insgesamt wird deutlich, wie eine interkulturelle Öffnung zu einer gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen an den Dienstleistungen und Produkten der Verwaltungen beitragen kann und die Lebensqualität damit befördert wird.

Die Handreichung „Interkulturelle Kommunikation in Verwaltungen“

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Forum Migration Februar 2014" entnommen.